Opera wird 10
Und verschenkt prompt Lizenzen: http://my.opera.com/community/party/
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als Beispiel einer getarnten Lobby
Gestern habe ich einen interessanten Plusminus-Beitrag im Ersten verfolgt:
Lobbyarbeit ist in einer Demokratie wichtig, damit Öffentlichkeit und Politik über das Für und Wider der Argumente informiert sind und die richtigen Entscheidungen treffen können. Anders sieht es aus, wenn mächtige Verbände sich hinter scheinbar neutralen Organisationen verstecken und mit viel Geld die öffentliche Meinung in Ihrem subjektiven Sinne beeinflussen, ohne dass das Publikum das erkennen kann.
Mehr zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft findet man auf der Webseite des Ersten.
Es zeigt sich wieder, wie wichtig es ist alles kritisch zu hinterfragen. Leitfrage sollte immer die Frage nach dem Vorteil sein.
Wahlblog
Durch einen Artikel in der Berliner Zeitung online (den mir Kristina freundlicher Weise zugesendet hat) wurde ich auf den Wahlblog aufmerksam. Zu aller erst muss man festhalten, dass der Eindruck durch den Artikel völlig falsch war. Die Rubrik "Über uns" war schon auffällig, da im Artikel nur eine Person erwähnt wurde. Nach einem Klick wurde man förmlich von einer Liste der Beteiligten erschlagen.
Sie beschreiben sich selbst folgend:
Wahlblog.de ist der Versuch, den Wahlkampf für die Bundestagswahl kritisch zu begleiten und die Themen aufzugreifen, die uns wichtig sind. Es schreiben hier Blogger mit unterschiedlichsten politischen Meinungen, Themenschwerpunkten und Herangehensweisen. Jeder Blogger ist für seine Artikel und die daraus resultierende Diskussion selber verantwortlich. Die Erlöse durch Online-Werbung sollen genutzt werden, um Blogger zu Parteitagen und Großveranstaltungen der Parteien zu schicken, damit ungefiltert von vor Ort berichtet werden kann. Wenn das Geld dafür nicht reicht, oder niemand dahin fahren will, oder trotz allem noch Geld über ist, dann machen wir eine feuchtfröhliche Wahlblogparty.
Schaun wir mal, ob der Blog bei der Entscheidungsfindung hilft, aber noch nie ist mir die Entscheidung so schwer gefallen wie bei dieser Wahl, so dass ich mich über jeden Input freue. Allerdings sollte man bei jedem Input aufpassen, ob die Inhalte wirklich objektiv sind und wer diese produziert und solange ich nicht mehr über den Blog und die Beteiligten weiss, bin ich erst einmal kritisch.
Wahl-O-Mat 2005 online
Zu jeder Bundestagswahl steht er bereit und versucht bei der Entscheidungsfindung zu helfen: Der Wahl-O-Mat.
Man sollte aber bedenken, dass beim Wahl-O-Mat nur die Programme der "großen" Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke.PDS, FDP und SPD berücksichtig werden.
Mehr zum aktuellen Wahl-O-Mat von Katja Schmid auf Telepolis.
Gedanken zum Webbericht
Demnächst werde ich mal die Kategorien umstellen und mir mal Gedanken zum neuen Design machen.
Wobei Gedanken zum Konzept vielleicht erst einmal angemessen wären. Der Schwerpunkt werden weiterhin Links, Artikel und Erfahrungen zu Medien bilden, aber es schleichen sich immer wieder mal andere Themen ein. Was ist also der Webbericht ..? Ein Protokoll meiner Surferfahrungen ist es zum Teil, aber nicht ganz. Viele Dinge fehlen einfach. Dinge die mich bewegen sind enthalten, aber auch nur bestimmte. Eine wirkliche Zielgruppe existiert nicht. Zur Sortierung und Klärung von Gedanken wird der Webbericht bisher auch nur bedingt eingesetzt. Irgendwie ist er nichts Halbes und nichts Ganzes..
Zwischenzeitlich dachte ich, dass dieser Blog ein gutes Medium wäre, um mit Leuten wie Jesko über Links, Tools und anderen Dingen zu kommunizieren. Dazu müßte aber Input nicht nur von mir ausgehen. Ist so ein Vorhaben aber wiederum vereinbar mit der Verschiebung zu stärker persönlichen Dingen?
Vielleicht werde ich demnächst mal mit einer Linkliste anfangen, wozu mir allerdings noch das richtige Skript fehlt. Auch wenn Jesko sich träubt, so würde ich mich doch freuen, wenn er sich zumindest bei der Kategorisierung beteiligt.
Ich denke, dass ich bei all diesen Überlegungen nicht aus dem Auge verlieren sollte, dass primär ich mit dem Blog zufrieden sein sollte. Somit blogge ich also für vor allem für mich und freue mich, wenn es andere interessiert. Die Logfiles bestätigen jedenfalls, dass ich mein eifrigster Leser bin
Bei dem wirren Zeug, was ich von mir gebe, ist das vielleicht manchmal auch besser. Aber beim Schreiben habe ich mich jedenfalls dazu entschlossen den Blog mir zur Sortierung meiner wirren Gedanken zu verwenden... so werde ich wohl den aller letzten Besucher vergraulen
Banklaufzeiten
Wie ich heute schmerzlich von meinem Rechtschutz erfahren habe, muss ein Schuldner die Banklaufzeiten bei Überweisungen mit einrechnen. Wichtig dabei ist, dass die Banken im seltensten Fall verbindliche Angaben zum zeitlichen Rahmen des Geldtransfer machen.
Mehr dazu kann man im §270 des BGB lesen.
In meinem Fall bedeutet das, dass ich nicht gegen Säumnisgebühren rechtlich angehen kann, die durch die Banklaufzeit von 6(!) Tagen entstanden sind. Überweisung war am 14ten, Frist am 16ten und Eingang am 20ten. Glücklicherweise sind die meisten Firmen recht kulant, was so etwas angeht, aber Behörden und öffentlicher Dienst freuen sich selbstverständlich über dieses Zusatzeinnahme.
Was lerne ich daraus? Egal was ist, ich rede gleich mit dem Rechtschutz und warte nicht vergeblich auf Stellungnahme von gewissen Instituten, selbst wenn man im Unrecht ist, so weiss man dies dann wenigstens gleich. Und in wie vielen Fällen wird versucht den Kunden zu betrügen. Daher lohnt sich eine Überprüfung meiner Meinung nach immer!
GoogleTalk [Update 04.05.2007]
Und wieder ein neuer Instant Messenger und wieder was neues von Google: Goggle Talk
GoogleTalk ist im Grunde ein Instant Messenger wie alle anderen, weist allerdings nur die üblichen Basisfunktionen auf und ist nicht so mit zusätzlcihen Funktionen überfrachtet wie die anderen gängigen Messengern.
Ich werd es demnächst mal testen. Sicher ist nur, dass die Multimessenger also bald ein Update brauchen Nach dem ersten genaueren Betrachten der Webseite habe ich bemerkt, dass GoggleTalk für viele gängige MultiIM verfügbar ist und der goggleeigne Client nicht nötig ist. >> http://www.google.com/talk/otherclients.html
Jetzt hab ich auch gerafft, wieso:
Google Talk ist ein Jabber Server zum Instant Messaging / VoiceOverIP von Google, welcher nur BesitzerInnen von Gmail-Adressen zur Verfügung steht.
Bei der Gelegenheit wollte ich noch anmerken, dass ich noch so einige Einladungen für gmail.com offen hab. Wer interesse hat einfach mit Emailadresse hier einen Kommentar hinterlassen.
Leider stürzt mir regelmäßig Trillian Pro 3.1 ab, wenn ich mein Jabber-Account auf invisible stellen möchte *grummel* Also greife ich doch wieder zum Google Client.
CSS Browser-Kompatibilität
CSS 4 You hat eine ausführliche Liste zu den diversen Browserkompatiblitäten.
Nackter Protest gegen Studiengebühren [Update]
Lieber nackt als blöd
Sagt sich die Sportstudentin Tina und zieht sich aus Protest gegen Studiengebühren auf ihrer Webseite aus. Bei der Erreichung gewisser Zielsummen, folgt eine neue Bilderreihe, auf der jedesmal mehr Haut gezeigt wird. Tina betont aber:
Diese Aktion dient nicht nur meiner Ausbildungssicherung sondern ist vor allem mein Protest gegen Studiengebühren, Abschaffung des BaföG und verzinsten Studiendarlehen.
[Hervorhebungen sind von mir]
Scheinbar erlangt man, gerade als Frau, erst wirklich breite Aufmerksamkeit, wenn man sich auszieht. Die Aufmerksamkeit hat sie, aber wird die Aktion wirklich die erzielte Wirkung haben? Eine recht fragliche Aktion meiner Meinung nach, bei der man die Gewichtung der Interessen kritisch im Auge behalten sollte.
Nachtrag (17.08.05 - 14:40):
Da ich etwas skeptisch war, hab ich mal bei der DENIC nachgesehen und stiess auf den Namen "Thorsten Reineke". Das sagt ja noch gar nichts und so dachte ich mir, ich schau mal im Web nach, was der so macht. Und das Ergebnis ist eine Diskussion hier und ein, die mich zu einem Telepolis-Artikel führte:
Ob die junge Frau wirklich Tina heißt, mag man bezweifeln. Ob ihre Aktion wirklich echt und nicht nur ein Werbegag oder eine versuchte Medienverarsche ist, das lässt sich auch nicht überprüfen. Doch Zweifel sind wohl mehr als berechtigt: So wurde Tinas Netzseite von einem Bielefelder Diplom-Soziologen angemeldet, der eine Firma für Medienberatung und Webdesign betreibt und sich mit Kommunikation im Internet beschäftigt hat. Seiner Tina hat er für ihre Aktion offenbar auch noch seine Kontonummer zur Verfügung gestellt.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob es mehr um Publicity oder ums Geld ging..
Ende des Sozialinformatik Weblogs
Aber keine Angst, eine Gruppe mit neuer Zusammensetzung blogt auf Medienpraxis.ch weiter.


