Wahlblog
Durch einen Artikel in der Berliner Zeitung online (den mir Kristina freundlicher Weise zugesendet hat) wurde ich auf den Wahlblog aufmerksam. Zu aller erst muss man festhalten, dass der Eindruck durch den Artikel völlig falsch war. Die Rubrik "Über uns" war schon auffällig, da im Artikel nur eine Person erwähnt wurde. Nach einem Klick wurde man förmlich von einer Liste der Beteiligten erschlagen.
Sie beschreiben sich selbst folgend:
Wahlblog.de ist der Versuch, den Wahlkampf für die Bundestagswahl kritisch zu begleiten und die Themen aufzugreifen, die uns wichtig sind. Es schreiben hier Blogger mit unterschiedlichsten politischen Meinungen, Themenschwerpunkten und Herangehensweisen. Jeder Blogger ist für seine Artikel und die daraus resultierende Diskussion selber verantwortlich. Die Erlöse durch Online-Werbung sollen genutzt werden, um Blogger zu Parteitagen und Großveranstaltungen der Parteien zu schicken, damit ungefiltert von vor Ort berichtet werden kann. Wenn das Geld dafür nicht reicht, oder niemand dahin fahren will, oder trotz allem noch Geld über ist, dann machen wir eine feuchtfröhliche Wahlblogparty.
Schaun wir mal, ob der Blog bei der Entscheidungsfindung hilft, aber noch nie ist mir die Entscheidung so schwer gefallen wie bei dieser Wahl, so dass ich mich über jeden Input freue. Allerdings sollte man bei jedem Input aufpassen, ob die Inhalte wirklich objektiv sind und wer diese produziert und solange ich nicht mehr über den Blog und die Beteiligten weiss, bin ich erst einmal kritisch.