Überlegungen zu meiner Diplomarbeit II – welcome to the real world
Nachdem deutlich wurde, dass das zu evaluierende Produkt nicht zu Beginn der Pilotphase fertig wird, musste ich mich allmählich von der Idee einer schönen Mehrwertsanalyse verabschieden. Nach Diskussionen mit verschiedenen Personen, bin ich zu der Entscheidung gekommen eine Akzeptanzanalyse zu starten. Die Frage, ob die Studierenden und Dozenten das Produkt nutzen und welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Allerdings ist es nicht ganz einfach die alte Begeisterung wiederzufinden, da ich nicht wirklich großartige Ergebnisse erwarte und mich von meinem liebgewonnen Experimentaldesign lösen mußte. Überhaupt fiel mir die Lösung vom experimentellen Versuchsdesign schwer. Statt theoriegetrieben, muss ich nun hypothesengenerierend vorgehen. Tortz allem denke ich aber, dass dieser Weg noch der Beste ist, da auf dieser Weise min Auftraggeber brauchbare Ergebnisse erhalten kann und die bisher investierte Zeit völlig nutzlos ist.
Wer ein RSS Feed anbietet muss mit so etwas rechnen
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Spammer die Welt sehen. Webdesign-in.de berichtet von einem Fall, bei dem Sie einen Spammer direkt telefonisch ansprachen:
Fazit des Gespräches: Wer ein RSS Feed anbietet muss mit so etwas [Backlink-Spam] rechnen. Noch sei er freundlich, aber er könne auch anders. Wir mögen eben unser Blog aus der Blog Suche bei Google abmelden, dann hätten wir dies nicht.
Und wer im Telefonbuch steht, muss wohl in der heutigen Zeit damit rechnen täglich mindestens 3 Werbeanrufe zu erhalten.
Und wer so frech ist und anderen Leuten seine Emailadresse zur Verfügung stellt, muss eben mit Mailspam rechnen.
Mit VOIP oder Blogs oder was auch immer, ergeht es einem genauso. Ist man selber schuld, nur weil man präsent ist?
Spam macht viel kaputt und wird noch viel kaputt machen. Man denke nur an die Diskussionen vom Ende der Email..
Wer jetzt aber gerne wissen möchte, wer Backlinks auf die eigene Domain hat, der kann ja mal beim Backlink Checker Report (via Webdesign-in.de) schaun. Aber Achtung, momentan ist die Seite oft stark ausgelastet.
Falsche Voraussetzungen
Der Artikel "IT-Vokabular für viele Computernutzer unverständlich" erinnert mich an ein Gespräch mit einer Dozentin. Die Ubiquität der Computer bringt scheinbar die Erwartung einher, dass jeder Computer vernünftig bedienen kann. Nur weil man eine Email schreiben kann, heisst es noch lange nicht, dass man dies korrekt macht. Was ich bedauerlicherweise oft an den fehlerhaft verwendeten Empfänger (To, CC, BCC) bemerke. Das grundlegende Verständnis von Computern und dem Internet fehlt den meisten Nutzern. Bunte GUIs, Programme, die im default-Modus tiefergehende Informationen ausblenden, und die extrem leichte Verfügbarkeit unterstützen diesen Effekt.
Allerdings sind meiner Meinung nach die wahren Probleme: das fehlende kritische Denken, die mangelnde spielerische Neugier und das sture Voraussetzen von Kenntnissen.
Chinesischer Journalist zu Haftstrafe verurteilt
Es klingt wie eine Meldung aus einer anderen Zeit:
Erneut chinesischer Cyber-Dissident zu Gefängnisstrafe verurteilt
Fremde Federn Finden
Fremde Federn Finden ist ein frei verfügbares Onlinemodul von Debora Weber-Wulff, Professorin für Medieninformatik an der FHTW Berlin.
Lernziele
In dieser Lerneinheit werden Sie
- die Geschichte des Plagiats kennen lernen,
- etwas über die Probleme mit Plagiaten an den Schulen erfahren,
- ein Verfahren kennen lernen, um ohne Softwareunterstützung Plagiate zu entdecken,
- einen Test von vorhandenen Softwaresystemen lesen können, die vorgeben, Plagiate aufdecken zu können, und
- anhand von 10 Aufsätzen sich selbst testen können, wie gut Sie Plagiate aufdecken können.
Es sollte öfters Lernmaterial frei verfügbar sein..
Tastaturgeräusche
Gestern noch in der Berliner Zeitung gelesen und heute zufällig im Netz gesehen:
Aus den Schreibgeräuschen einer Computertastatur können amerikanische Forscher den geschriebenen Text rekonstruieren. Damit könnten Passwörter, E-Mails und vertrauliche Mitteilungen abgehört werden, vermutet der Informatiker Doug Tygar von der Universität von Kalifornien in Berkeley. Bei dem Verfahren reicht es aus, die Geräusche mit einem Standard-Mikrofon aufzunehmen. Ein spezielles Computerprogamm gleicht die Geräuschfolgen mit einem Wörterbuch ab.
Deshalb übertöne ich mein Arbeitszimmer auch immer mit Meerschweinchengequiecke und Musik
Ich mache mir im privaten Bereich eher Gedanken um meine PIN für meine EC-Karte und wie leicht man die Nummer anhand der Handbewegung nachvollziehen kann.. Wahrscheinlich ist die Nachricht für Firmen oder wohl eher Hollywood interessanter.
3-2-1 Dein Baby!
Bei Ebay werden mittlerweile die seltsamsten Dinge verkauft. Von Dates bis hin zu Tieren und so wundert die folgende Meldung nicht wirklich:
Ein schockierendes Kaufangebot hat ein Mann aus Krefeld bei Ebay entdeckt. Dort wollte eine Anbieterin ihr vier Monate altes Kind zu Geld machen. Gegen die 35-jährige Hannoveranerin ermittelt jetzt die Polizei.
Hannover - Die Frau verlangte 10.000 Euro für den Säugling. Die Annonce sei gestoppt worden, nachdem ein Internet-Nutzer in Krefeld sie bemerkt und die Behörden verständigt hatte, sagte ein Polizeisprecher in Hannover. Die Polizei habe die Mutter ermittelt, aber noch nicht verhört. Das werde erst am Montag geschehen. Gegen sie werde jetzt wegen des Verdachts des Kinderhandels ermittelt.
Abwesenheit
Ich war jetzt ein paar Tage in Bayern und begutachtete die dortige Einschulung. Kurz: Familienbesuch
Aber jetzt geht es in alter Frische weiter!
Überlegungen zu meiner Diplomarbeit I
Eigentlich sollte es ja so sein, dass aus einer Forschungsfrage eine Diplomarbeit entsteht. Bei mir stand allerdings zuerst ein ganz praktisches Anliegen an.
Gesellschaftliche Schere
Ich denke ehrlich gesagt nicht übermäßig viel an die große Schere, aber diese Seite macht doch nachdenklich..
Die Kehrseite der Medaille


