Die Messung von Hirnströmen zur Steuerung von Geräten ist nicht mehr völlig neu, aber von einem Headset zur Steuerung eines Mobiltelefons hab ich bislang noch nichts gehört.
NeuroSky hat ein Headset entwickelt, das Hirnwellen mithilfe von Sensorkontakten am Kopf misst und sie zur Steuerung von Handyanwendungen nutzt.
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Auf der Messe zeigten die Entwickler unter anderem, wie sich mithilfe des Headsets eine Spielfigur durch Gedankenkraft schneller an ihr Ziel führen lässt.
Konzeptionell hat sich in der Spielewelt nicht viel getan, außer das immer mehr Wert auf kollaborative Spieleformen gelegt wurde. Neue Impulse scheinen vor allem durch innovative Eingabegeräte auszugehen. Der Erfolg der Wii-Eingabemedien spricht dafür. Hier noch ein kleiner Ausblick, was so auf uns an Eingabegeräten zukommen kann:
NeuroSky-Konkurrent Emotiv hatte im August gegenüber USA Today angegeben, noch vor Jahresende ein Bundle aus Gedankensteuerungs-Headset und Adventure auf den Markt zu bringen. OCZ Technologies bietet mit “Neural Impulse Actuator” (NIA) bereits ein Gerät an, das “elektrische Biosignale des Körpers” zur Steuerung von Spielen nutzt. Allerdings verwendet NIA neben Hirnwellen auch Gesichtsmuskel- und Augenbewegungen und ist somit kein reines Gedankensteuerungssystem.
Allerdings zeigt die aktuelle Spielelandschaft für die Wii-Konsole, das innovative Eingabemedien auch sinnvoll in Spiele eingebunden werden müssen. Bedauerlicherweise werden bei den wenigsten Spielen das potential der Medien erschöpfend ausgenutzt.
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