Webbericht Gedankenfragmente eines fragmentierten Geistes

28Dez/080

Wöchentliche Linkshow (weekly)

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21Dez/080

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14Dez/080

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8Dez/080

Kurzfristiger Veranstaltungshinweis: eLearning-Kolloquium “Serv Lab: Kompetenzen entwickeln zwischen realem Labor und Second Life”

Die FHTW setzt ihre Vortragsreihe im eLearning-Kolloquium mit folgendem Vortrag fort:

"Serv Lab: Kompetenzen entwickeln zwischen realem Labor und Second Life"

Referent: Alexander Schletz, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation Stuttgart

10. Dezember 2008 | 17.15 Uhr | FHTW Berlin, Campus Treskowallee, Hauptgebäude Raum 239 (Aula).

Bedauerlicherweise bin ich zu dem Zeitpunkt in Nürnberg. Hoffentlich klappt es irgendwann einmal mit der Aufzeichnung der Vorträge, so dass diese im Nachgang verfügbar sind.

7Dez/080

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5Dez/080

Umstieg auf Google Reader

Nach langem Hin und Her bin ich mit meinen RSS-Feeds auf den Google-Reader umgestiegen. Lange verwendete ich Omea Reader, allerdings hatte ich immer das Problem, dass ich zwei Rechner verwende und immer zwischen beiden synchronisieren musste. Diese Synchronisation war lästig und sorgte immer wieder für diverse Probleme.

So kam es, dass ich mit dem Google Reader liebäugelte. Der Umstieg war einfach, da ich meine opml-Liste einfach importieren konnte. Erst hatte ich Google Reader und Omea im Parallelbetrieb, also auf dem einen Rechner verwendete ich Google Reader und auf dem anderen Omea. Das war natürlich auch nicht wirklich praktikabel, da man dann zwei Systeme pflegen musste. Nachdem ich den Artikel von Marcel Weiß Feeds effizient managen: Pimp my GoogleReader gelesen habe, habe ich mich dazu entschlossen auf Google Reader komplett umzusteigen.

Erst bei der Arbeit mit Google Reader habe ich dessen Vorteile gegen dem Omea Reader entdeckt. Neben der Tatsache, dass der Google Reader im Prinzip von überall mit einem Onlinezugang aufgerufen werden kann, werden Feeds und Artikels mittels Tags sortiert (auch wenn die Doppelbezeichnung von Ordnern und Tags verwirrend ist), was eine bessere Einordnung der Feeds erlaubt. Neu war mir auch, dass man mit Google Gears die Artikel auch offline verfügbar machen kann (siehe hier). Zu beachten ist hier aber, dass dafür "English" als Sprache gewählt sein muss, da bei der deutsprachigen Oberfläche die entsprechende Option nicht zur Verfügung steht.

Besser wurde alles noch nach dem Artikel Wie ich über 300 Feeds lese, der im Grunde einfache, aber hilfreiche Hinweise zur Organisation von RSS-Feeds gab. So banal, dass ich vor dem Lesen nicht darauf kam ;) An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Marcel.

Weiter kann man mit dem Reader Artikel empfehlen und als RSS-Feed ausgeben oder Artikel anderen zumailen. Die Trendanalyse hilft mir dabei radikal meine RSS-Feeds auszumisten, indem sie mir vor Augen führt, was ich eigentlich regelmäßig lese und was einfach liegen bleibt.

Es gibt zwar immer noch so ein paar Macken, so bin ich mit der Suchfunktion nicht wirklich zufrieden, aber im Großen und Ganzen bereue ich den Umstieg nicht und kann die Verwendung des Readers (wenn man mal von den Datenschutzdiskussionen rund um Google absieht) bedenkenlos jedem empfehlen.

5Dez/080

Ich bin ein Rotzblogger!

Oh je, irgendwie fühle ich mich hier angesprochen .. *hust*

Rotzblogging ist ziemlich einfach zu erkennen, denn Rotzblogger legen im Wesentlichen Wert darauf, irgendwas zu schreiben, um überhaupt etwas zu schreiben. Dabei spielt der sprachliche und - schlimmer noch - der gedankliche Rahmen in den allerseltensten Fällen eine Rolle. Rotzblogger scheren sich nicht um einen logischen formalen und inhaltlichen Aufbau ihrer Texte. Sie haben zumeist im Vorhinein nicht einmal vor Augen, welche Aussage denn letztlich den Beitrag schmücken, sprich, was der Sinn der Schreiberei sein soll. Rotzblogger rotzen Beiträge hin und verstopfen auf diese Weise das Internet als sinnvollen Informationskanal.

Dieter Petereit bemängelt die Masse der kurzen und unreflektierten Blogbeiträge, die regelrecht "dahin gerotzt" wirken. Bedauerlicherweise betrifft diese Kritik die Masse meiner Beiträge ebenfalls. Ich denke es ist teilweise eine Frage dessen, was man unter Blogging versteht. Da ich nicht wirklich zu den Alt-Bloggern gehöre und tendenziell eher ein Lurker bin, habe ich da vielleicht eine andere Sichtweise. Vielelicht eine etwas zu technische, die Blogging darauf reduziert, dass eine Autorin, ein Autor Beiträge in einer chronologischen Reihenfolge mittels eines CMS puliziert, an denen sich andere aktiv mittels Kommentar beteiligen können.

So dient bei mir der Webbericht auf der einen Seite dazu für mich und andere (primär Leute aus meinem Umfeld)Fundstücke aus dem Netz zu archivieren und auf der anderen meine Gedanken zu sortieren oder einfach als Ventil für gewisse Dinge, wie z.B. meine Problematik mit Arcor. Daher bin ich gerade im Bezug auf die Fundstücke bestrebt wirklich nur das Nötigste niederzuschreiben und relativ zeitnah zu publizieren. Vielleicht mag das dahin gerotzt sein .. dann ist es eben so und ich stehe dazu.

Dieter Petereit weist übrigens auf das Slow Blog Manifesto hin. Ich werde die Tage mal reinschauen und wer weiß, vielleicht ändert es doch etwas an meinem Blogging-Stil ;)