Jahresrückblick 2008
Written by Kolja Schönfeld on Januar 3rd, 2009Mittlerweile haben wir in den Medien die Jahresrückblicke über uns ergehen lassen, die Feiertage sind vorbei und es kehrt Ruhe ein. Genau der richtige Zeitpunkt für meinen persönlichen Jahresrückblick 2008! 2008 war mal wieder ein Jahr mit vielen Ereignissen sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. So habe ich mich Januar 2008 schweren Herzens von der Freiberuflichkeit als Haupteinkommen verabschiedet und bei Accenture eine Festanstellung als Trainingsentwickler angetreten. Nach ganzen 5 Tagen im Unternehmen trat ich auch gleich meinen Dienst auf einem Projekt in Köln an und blieb dort ganze sechs Monate. In dieser Zeit lernte ich eine Menge, da ich vor allem die Arbeit in kleinen Betrieben und kleineren Projekten kannte. Die Arbeit in einem multinationalen Unternehmen mit weltweit operierenden Kunden war mir zu diesem Zeitpunkt noch fremd. Erstaunlicherweise waren aber die Probleme im eLearning-Bereich denen im kleineren Unternehmen nicht unähnlich, hier gab es zwar mehr Budget, aber das Bewusstsein dafür, welch wesentlichen Stellenwert Schulung im Rahmen von Umstrukturierungsprozessen hat, war auch hier nicht wirklich vorhanden.
Im Anschluss gab es eine Phase der Heimarbeit und der internen Projekten, die natürlich sehr angenehm war, da ich die ganze Zeit bei meiner Familie sein konnte. Auf der anderen Seite ist es ohne Arbeitszimmer verdammt anstrengend
Wie angestrebt habe ich zum Jahresende eine Beförderung erzielen können und habe auch eine gute Leistungsbewertung bekommen, so dass ich sagen kann, dass 2008 beruflich ein Erfolg für mich war.
Der private Bereich hatte so seine Höhen und Tiefen. Die Projektarbeit war eine große Umstellung für uns alle, aber vor allem für meine kleine papafixierte Tochter, die es gewohnt war, dass Papa immer da ist. Aber wie bei fast allem im Leben, haben wir uns auch daran halbwegs gewöhnt. Im Mai war dann auch klar, dass Naima eine Schwester bekommen würde. Freude und Bangen: Wie geht das, wenn ich unterwegs bin? Ich kann an dieser Stelle vorweg nehmen, dass meine Frau und meine beiden kleinen Mädels das fabelhaft meistern!
Vielleicht als Folge der Projektarbeit schrumpfte mein Freudes- und Bekanntenkreis enorm zusammen, aber auf der anderen Seite lernte ich nette und interessante Kollegen kennen, wovon ich doch so manche nicht missen möchte. Aber auch hier ist die Aufrechterhaltung des Kontaktes sehr energieaufwendig und Bedarf der Anstrengungen beider Seiten.
Wesentliche Ereignisse waren dieses Jahr vor allem Naimas erster Geburtstag, Tamias Geburt und das erste Weihnachten zu Viert. Ach, was soll man nur sagen? Das Jahr ging rasend vorbei und im Grunde verlief es sehr gut, daher kann ich mir nur Wünschen, dass der Trend (gerade der des letzten Quartals) sich fortsetzen wird!
Ansonsten wünsche ich allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr!


