Webbericht Gedankenfragmente eines fragmentierten Geistes

17Nov/080

Papa 2.0

Falls ich es jemanden noch nicht gesagt haben sollte ..
am 11.11. kam meine zweite Tochter Tamia auf die Welt :)

Es ist schon erstaunlich, wie sich Geschwister unterscheiden. Nicht nur, dass der Schwangerschaftsverlauf komplett anders war, sowohl auch vom Phänotyp als auch vom Naturell unterscheiden die beiden Mädels sich jetzt schon ziemlich. Ob man will oder nicht stellt man permanent Vergeiche zwischen den Kindern an. Aber gemein haben Beide, dass sie wahnsinnig süß sind ;)

Naima ist sehr liebevoll zu ihrer kleinen Schwester und es ist erstaunlich, wie fürsorglich so kleine Kinder (schließlich ist sie keine Zwei) sein können. Allerdings scheint sie die Situation noch verarbeiten zu müssen. Sie ist sehr Nähebedürftig und macht eine kleine regressive Phase durch. Bedauerlicherweise ist mir in meinem Rahmen nichts zur Entwicklung der Geschwisterbeziehung untergekommen. Bei Gelegenheit sollte ich mal recherchieren, ob es entwicklungspsychologische Artikel zu dieser Thematik gibt. Hat jemand vielleicht eine Empfehlung?

Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie sich die Beziehung der Mädels und selbstverständlich die Mädels selbst entwickeln!

16Nov/080

Preiset den automatischen Update von WordPress!

Ich muss an dieser Stelle noch einmal betonen, wie klasse ich diesen automatischen Update von WordPress finde. Da sich bei diesem wunderbarem Blogtool so viel tut, ist man eigentlich permanent am Aktualisieren, was aber aufgrund des komfortablen Updates nun alles kein Problem ist.

Kurzum: Es ist mittlerweile ein Kinderspiel alles aktuell zu halten. Daher noch einmal recht herzlichen Dank an das WordPress-Team!

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15Nov/080

Abendliches Grübeln

Ich merke immer wieder, dass ich das Bedürfnis und auch die Lust habe zu bloggen, allerdings weiß ich nie genau, wie ich das organisatorisch unterbringe. Von anderen Bloggern hab ich oft schon gelesen, dass sie sich die entsprechende Zeit am Tag reservieren. Vielleicht sollte ich mir auch als kleines Ritual das Bloggen vorm zu Bett gehen zulegen? Aber für wann reserviere ich mir die Zeit meine Artikel zu lesen? Wie machen das andere? Ich hab knapp 40gb Podcast, die gehört werden wollen, x-Newsletter, die gelesen werden wollen sowie x-RSS-Feeds. Es ist ja nicht so, dass ich die Sachen aus Verpflichtung lesen will, sondern weil sie mich interessieren, aber es ist einfach immer wieder zu viel Input. Wie machen das also andere? Ich denke nicht, dass mein bisheriges Verfahren die Sachen schubweise "abzuarbeiten" der wirklich sinnvolle Weg ist.

Schauen wir mal, ob ich das mit der Zeit geregelt bekomme. Vielleicht könnte ein geregelter Tagesablauf dabei nicht schaden ;)

24Sep/081

Social Bookmarking: Umstieg auf Diigo

Ich dürfte an der einen oder anderen Stelle bestimmt schon angemerkt haben, dass ich Del.icio.us zur Archivierung meiner Bookmarks verwende. Gerade die einfache Struktur, die große Userzahl und das Tagging-System (damals standen Dienste zur Auswahl, die Kategorien verwendeten) überzeugten mich.

Die aufmerksamen Leser/-innen dürften aber bemerkt haben, dass seit dem Update des Webberichts wöchtenliche Linkshows sowie eine Tag-Cloud in der Sidebar von Diigo auf diesen Seiten zu finden sind. Wie kommt das?

Ganz einfach, ich wechselte klammheimlich zu Diigo über. Nicht unbedingt, weil ich mit Del.icio.us unzufrieden war, sondern da Diigo einige zusätzlichen Funktionen bietet und darüber hinaus optional alle neuen Booksmarks ebenfalls bei Del.icio.us speichert.

17Sep/080

Was kommt auf einen zu, wenn man Kinder bekommt..?

Diese Frage kann man im Grunde nie erschöpfend beantworten, aber hier ein kleiner Vorgeschmack. Naima (meine Tochter) entdeckt langsam YouTube für sich und hier ist eine (wachsende) Playlist ihrer Lieblinge:

So kann man sich vielleicht eher vorstellen, was für Opfer man als Eltern bringen muss ;)

13Sep/080

Was für Podcasts höre ich mir an?

Mir ist beim Anhören von verschiedenen Podcasts aufgefallen, dass ich neben inhaltlichen Aspekten Podcasts nach weiteren Kriterien auswähle:

  1. Tonqualität: Der Podcast muss verständlich sein und es sollte keine Qual sein zuzuhören. Es muss keine Highendproduktion sein, aber gewisse Mindestkriterien müssen schon erfüllt werden. Es ist erstaunlich, dass so manche eLearning-Institute Podcasts mit grottenschlechter Tonqualität produzieren. Ich nenn jetzt mal keine Namen ;)
  2. Sprecher/-in: Es müssen nicht immer ausgebildete Sprecher/-innen sein (auch wenn das besonders angenehm ist), aber die Stimme sollte halbwegs angenehm sein, ebenfalls der Sprachstil und das Tempo. Es gibt einzelne Podcasts, die technisch okay sind, inhaltlich interessant, wo aber die Sprecher/-innen keinen schönen Stil haben, so dass das Zuhören keinen Spaß macht. Bei diesen bin ich dann jedesmal hin- und hergerissen, ob ich mir die anhöre oder nicht.
  3. Länge des Podcasts: Mir ist aufgefallen, dass ich persönlich kürzere Podcast bevorzuge. Optimal ist meiner Meinung nach eine Länge bis zu zehn Minuten. Ich höre natürlich auch Podcasts die länger sind, aber dann muss der Podcast allgemein technisch gut sein, Sprecher/-innen gut und der Cast inhaltlich sehr ansprechend sein. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass pro Podcast ein Thema behandelt wird. Beispielsweise gibt es Podcasts von Radiosendungen, in denen z.B. fünf verschiedene Themen vorkommen. Zum einen möchte ich vielleicht nicht gleich 45 Minuten und mehr investieren und zum anderen interessieren mich vielleicht nicht alle fünf Themen. Weiter finde ich es in der Regel empfehlenswert längere Podcast mit einem Thema über 30 Minuten in mehrere Teile aufzusplitten.

Wahrscheinlich wurde all das bereits empirisch untersucht ;) Müsste mir dazu noch mal die aktuellen Podcaststudien ansehen. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.

Und was für Video- und Podcasts höre ich mir nun an ..?

Hier meine aktuelle opml-Liste (zuletzt aktualisiert am 17.09.2008).

21Aug/080

Medienkonsum mit anderen Augen

Mir ist aufgefallen, dass ich unter anderem Filme und vor allem Thriller und Horror-Filme mit ganz anderen Augen sehe, seitdem ich Vater bin. Kaum kommen Kinder ins Spiel wird der Film ganz anders wahrgenommen .. so tauchte beispielsweise im Film "Der Nebel" die Frage auf, was ich machen würde:
Im vorerst sicheren Supermarkt abwarten bis ein Monster hineinkommt oder die religösen Spinner einen Opfern oder mit dem Kind in die Gefahr hinaus zu gehen und sein Glück zu versuchen, dabei aber riskieren, dass es auf grausame Weise umkommt.
Kinder verändern wohl den Blickwinkel auf alles ;) Geht es noch wem so bei Filmen?

21Aug/080

Lautstärke nach Norm

Es gibt für so viele Dinge ein Norm. Oft sinnvoll und auch ganz sinnfrei, aber wieso gibt es eigentlich keine Norm für die mittlere oder maximale Lautstärke von Medien.
Unterschiedliche Fernsehsender, aber auch unterschiedliche Sendungen auf dem selben Sender sind unterschiedlich laut. Man denke nur an den Pegelunterschied zwischen Programm und Werbung. Aber auch unterschiedliche DVDs (heute mal wieder bei einem Videoabend bemerkt) sind extrem unterschiedlich oder der Trailer und der Hauptfilm unterscheiden sich. Bei Musik-CDs liegt genau das selbe Problem vor.

Wieso gibt es denn da keine Norm? Sinnvoll wäre es auf jedenfalls der zumindestens Endgeräte, die alle Medien normalisieren.

29Jan/080

Nichts passiert..

.. wieder einmal passierte hier schon lange nichts mehr. Im alltäglichen Leben sieht es dagegen ganz anders aus. Ein neue Arbeit, eine neue Wohnsituation und viel zu wenig Zeit für all die Dinge, die man plant.

So ist es nicht verwunderlich, dass eine Reihe von geplanten Beiträgen, Änderungen und neuen Kategorien untergegangen sind. Aktuell teste ich BlogDesk, mal schauen, ob mir das Tool dabei hilft offene Zeitfenster sinnvoll zu nutzen.

Allerdings werden die geplanten strukturellen Änderungen weiter nach hinten geschoben, da ich in der Regel nur am Wochenende einen Onlinezugang für diese Art von Arbeiten habe. Im Grunde ist also alles wie sonst. Ich bemühe mich an diesem plätschernden Inhaltsstrom etwas zu ändern und eine Überarbeitung der Seite ist in Planung.

Mal soll die Hoffnung halt nie aufgeben ;)

PS: BlogDesk funktioniert besser, wenn man den korrekten Zeichensatz einstellt *g*

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25Okt/070

Publizieren oder nicht publizieren..

.. das ist hier die Frage.
Es besteht die Möglichkeit, dass ich über einen Verlag meine Diplomarbeit veröffentlichen lassen kann. Nun sind aber einige Fragen offen bzw. es müssen einige Punkte abgewogen werden:

  1. Eine Publikation in der Vita haben oder die Arbeit der Allgemeinheit übers Netz zur Verfügung stellen?
  2. Die Arbeit im Originalzustand, so wie sie abgegeben wurde veröffentlichen oder komplett überarbeiten?
  3. Wenn Änderungen vorgenommen werden, wie weit sollen diese reichen?

Die Arbeit war nicht perfekt. Verschiedene Umstände, darunter der Zeitdruck sorgten dafür, dass ich Abstriche machen musste. So ist der Theorieteil kürzer als in der Konzeption geplant, viele Dinge wurden nur angerissen, aber auf der anderen Seite ist die Frage, ob ein Leser einer Diplomarbeit unbedingt die ganze theoretische Herleitung interessiert. In diesem Fall ging es um eLearning und der interessierte Leser will bestimmt nicht die x-te Zusammenfassung lesen. Im Prinzip ist der Theorieteil nur für die Leserschaft, die sich mit der Thematik noch nicht auseinandersetzte.

Die Frage ob und wie weit ich Änderungen mache, kann ich relativ gut klären. Ich werde mir alles noch mal durchlesen, Anmerkungen machen, gucken, ob ich zu allem noch stehen kann und den Gutachter nach seiner Meinung fragen. Ich denke ich werde leichte Änderungen machen. Man muss irgendwann seine Arbeiten loslassen, ansonsten kann man ewig daran rumschrauben.

Aber die Frage nach dem publizieren oder nicht, die bleibt völlig offen ..

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