Der Artikel “Mensch gegen Maschine” aus der Zeit vom 16.09.2004 schildert den Frust des Menschen mit dem Computer, insbesondere auf der Arbeit.
Experten misshandeln ihre Rechner öfter als Otto Normalnutzer
Ein interessantes Zitat aus dem Artikel. Leider wird aber erst am Ende des Artikels auf das eigentliche Problem des “Computerfrustes” eingegangen: Die mangelnde Softwareergonomie.
Was also dagegen tun? Die Zeit rät dazu:
Die Bundesanstalt hofft auf die Macht der Anwender: »Wir sind nicht in den goldenen Zeiten, in denen wir als Behörde von den Unternehmen Zugeständnisse einfordern können, also muss da mehr Druck von unten kommen, um die Vorstände zum Umdenken zu zwingen.« Software sollte nicht nur eine Sache der IT-Abteilungen sein, sondern in Mitarbeitergremien und bis hinauf zur Geschäftsführung diskutiert werden. Bildschirmarbeiter können dazu mit den Richtlinien der VBG ihren Arbeitsplatz überprüfen, sie müssten sich über Software-Mängel auf jeden Fall bei ihren Chefs beschweren, und sie sollten an Schulungen teilnehmen, um mehr hilfreiche Funktionen ihrer Programme auszuloten. Und wenn alles nichts hilft: Ruhig den PC anschreien! Das baut Stress ab, davon ist Arbeitswissenschaftler Ludger Schmidt überzeugt. Ein bisschen Aggression darf schon sein, schließlich schadet Schimpfen den Rechnern überhaupt nicht.
Deutlicher kann man das heutige Verhältnis von Staat und Unternehmen nicht zeigen..