Wirtschaft

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Wann beginnt und endet die Arbeitszeit?

Freitag, November 21st, 2008

Wann genau beginnt die Arbeitszeit? Wenn der Angestellte den Power-Knopf des Rechners drückt oder wenn der Rechner betriebsbereit ist? In den USA wird diese Frage wohl vor Gericht geklärt werden müssen.

Eine nicht ganz fremde Diskussion. Ich glaube seitdem es stundenbasierte Bezahlungen gibt, gibt es Diskussionen in dieser Form. Erst letztens hab ich einen Beitrag in Zeit Online zu den heimlichen Überstunden gelesen. Es mag manchmal auf den ersten Blick trivial erscheinen, wenn man sich über solche Dinge streitet, aber man sollte bedenken, dass 15 Minuten zu Arbeitsbeginn und – ende bereits 30 Minuten am Tag und 2,5 Stunden in der Woche und wiederum 10 Stunden im Monat ausmachen.. Und wenn dann noch um diese 10 Minuten und jene 5 Minuten gestritten werden, dann geht es doch um relevante Beträge.

Im Grunde finde ich es nur traurig, dass es kaum noch ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gibt. Arbeitnehmer interessieren sich kaum noch für den Unternehmenserfolg und Arbeitgeber sehen zu, wie sie den maximalen Output aus den Arbeitnehmern unter einer minimierten Budgetaufwendung herausbekommen.Wieviel einfacher wäre ein gegenseitiger Respekt und eine gewisse Vertrauensbasis? Davon hätten alle Seiten etwas. Für mich sind dies jedenfalls wichtige Kriterien bei der Wahl von Arbeitgebern.

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Drunken Lemurs .. Dilbert als Animation

Montag, August 25th, 2008

Nachdem mir Jörg Dilbert schmackhaft gemacht hat, hab ich nun auch (ja erst heute) den animierten Dilbert entdeckt.

Hier einer meiner Lieblingsclips:
httpv://www.youtube.com/watch?v=QwCZuc_gTc8

Ich lasse den Clip am Besten mal so für sich stehen ;)

Neben YouTube und Dilbert.com gibt es noch zwei RSS-Feeds über die man Dilbert Animations beziehen kann:
Den hier (iTunes), in dem die Videos eingebunden sind, allerdings hinkt er zeitlich etwas hinterher und diesen, in dem allerdings nur die Links zur Dilbertseite drin sind, aber dafür ist der Feed immer brandaktuell.

Ach nöööö, nun gibt es auch Werbung im Vidcast (via RSS) :(

Billiglohnland Brandenburg

Freitag, August 22nd, 2008

Das erklärt, warum ich in Berlin/Brandenburg keine vernünftig bezahlte Anstellung fand und teilweise wirklich freche Angebote bekommen hab (darunter z.B. 1500 € Monatslohn brutto für einen Akademiker).

Ein Viertel weniger Lohn

Brandenburgs Arbeitnehmer verdienen weit unter Bundesdurchschnitt
Potsdam – Die Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer im Land Brandenburg lagen im vergangenen Jahr um rund 10.000 Euro und damit 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Diese Zahlen nannte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg heute in Potsdam.

Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst brandenburgischer Vollzeitbeschäftigter habe bei 30.490 Euro gelegen, einschließlich Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Einkommen der Frauen erreichten 2007 laut Statistik 94 Prozent des Verdienstniveaus der Männer. Am besten zahlten Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung, am schlechtesten das Gastgewerbe.

Onlinebewerbungen auf den Vormarsch

Donnerstag, Dezember 9th, 2004

Die Studie “Recruiting Trends” wurde in einer Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Karriere-Netzwerk Monster Deutschland und dessen Schwestergesellschaft, dem internationalen Personaldienstleistungsunternehmen TMP Worldwide, durchgeführt.

In der aktuellen “Recruiting Trends 2005″ wird von einer enorm steigenden Zahl von Online-Bewerbung berichtet. Wirklich verwunderlich ist dies aufgrund der verstärkten Verbreitung des Internets nicht. Schliesslich lassen sich über dieses Medium relativ kostengünstig Bewerbungen erstellen.

Leider wird die Utopie von der schnellen und kostengünstigen Bewerbung dadurch getrübt, dass Email-Bewerbungen persönlich bearbeitet werden müssen und keine Automatisierung ,wie es Formulare anbieten, möglich ist. Das ist zwar vorteilhaft für den Bewerber, aber die finanzielle Ersparnis des Unternehmens schwindet dadurch. Bei Großunternehmen werden definitiv Onlineformulare bald der einzige Weg für eine Onlinebewerbung sein.

Welch Horrorszenarien sich dadurch ergeben können, zeigt unter anderem die Lufthansa, bei der ich mich persönlich initiativ bewerben wollte. Nachdem man aber seinen kompletten Lebenslauf zeilenweise in ein träges und fehleranfälliges Onlineformular eingeben sollte, nahm ich davon Abstand. Bei anderen Unternehmen funktionierte z.B. das Absenden der Daten aus dem Formular nicht korrekt.

Willkommen in der schönen neuen Bewerbungswelt. Was gut anfing, endet in einer maschinellen Abwicklung. Hoffen wir, dass es noch einige Stellen geben wird, bei denen man sich mit einer alten guten Email bewerben kann.

Zusatzeinnahmen für Universitäten

Dienstag, September 28th, 2004

..durch Raummieten von Partnern aus der Wirtschaft.

Bei geschickter Vermarktung könnten alle Hochschulen zusammen bis zu 40 Millionen Euro im Jahr an Raummieten einnehmen, schätzt der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV).

Das sollte man mal im Raum stehen lassen..

Öffentliche Softwareprojekte

Dienstag, September 28th, 2004

Weltweite Untersuchungen zeigen, dass in der Privatwirtschaft ein Drittel aller Software-Projekte scheitert. Im öffentlichen Bereich ist die Misserfolgsquote allerdings besonders hoch.

Nicht nur das Mautprojekt scheiterte, auch andere öffentliche Softwareprojekte scheiterten. Der Artikel geht vor allem auf das Projekt “Fiscus” ein, dass seit 1997 die veralteten Großrechnerverfahren, mit denen die Finanzämter kalkulieren, ersetzen sollte (Die Zeit).